Frankfurt und seine Türme III

Sakralbauten

Bild und Text: Renate Zalewski-Eckert

Bevor alle vorher genannten Türme in Frankfurt gebaut wurden, existierte in Frankfurt bereits der Kaiserdom St. Bartholomäus als höchstes Bauwerk.


Wer die 328 Stufen (und nicht eine weniger, liebe Renate, uuf ...) auf den 95 m hohen Turm klettert, hat einen Ausblick bis zum Taunus und über die ganze Mainregion. Wer kennt nicht den Roman »Heidi«, in der diese fern der Heimat vom Frankfurter Dom aus den Blick auf ihre Berge sucht?

An dieser Stelle möchte ich kurz festhalten, dass der unbewaldete (Feld-) Berg für die Frankfurter noch zu Zeiten Goethes als unzugänglich galt. 1764 war Goethe einer der ersten, der als »Tourist« den Berg bestieg. 1778 dachte man, es gäbe hier einen Vulkan. 1811 ging man noch mit Bergführern hoch. Kann man sich das vorstellen?

 

1967 waren wir mit der Schulklasse auf dem Dom. Jede Menge Treppen, Tauben und Enge, aber dafür der Blick bis in den Taunus. Toll.

(Anmerk. des Aushilfsfotografen: Die Tauben gibt es heut nicht mehr, die Treppen schon ..., und der Ausblick – wie folgende Bilder bezeugen – ist in der Tat grandios.)

Der erste Bau des Doms stammt aus dem 7. Jahrhundert, die jetzige Kirche aus den Jahren zwischen 1250 und 1514. Sie hatte zunächst eine runde Notkuppel, die auf alten Bildern oft zu sehen ist. Erst nach dem Dombrand 1867 – ausgelöst durch ein Feuer in einem nahgelegenen Haus in der Fahrgasse just in der Nacht vor dem Besuch Wilhelm I. –, wurde der Turm nach den alten Bauplänen des Mittelalters vollendet.

Eigentlich ist alles noch viel älter: Die Merowinger haben hier um das Jahr 500 einen Königshof gebaut, vermutlich als Christen mit einer Kirche (aus Holz). Einer der späteren Baumeister des Doms war übrigens Madern Gerthener, der auch den Eschenheimer Turm errichtete.

794 wurde der Dom erstmals urkundlich erwähnt, Karl der Große rief zu einer Synode.

In der Goldenen Bulle Karls IV. wurde Frankfurt 1356 als Stätte der Königswahl festgelegt. Seit 1562 fanden die Königs- = Kaiserkrönungen im Dom statt. 1525-1547 z.Zt. der Reformation und 1631-1635 unter schwedischer Besetzung war der Dom protestantisch.

»Dom« nennt man die Kirche erst seit dem 18.Jahrh., obwohl sie nie Bischofssitz war, aber Wahl- und Krönungskirche der römisch-deutschen Kaiser.

In der Kirche befinden sich einige Gräber bekannter Frankfurter Familien, z.B. derer von Thurn und Taxis sowie des Johannes von Holzhausen und Gattin.

In Bezug auf den Dom gibt es noch so einiges zu entdecken und sehr viel mehr Wissenswertes zu berichten, nur würde das den Rahmen hier sprengen.

Öffnungszeiten  Domturm: im Sommer 9.00-18.00 Uhr (3 € Eintritt; nicht mal einen Cent die Stufe ...)

Kirche: Täglich 9-20 Uhr (Freitag 12-20 Uhr) Eintritt frei

Paulskirche

Paulskirche

Die Paulskirche steht auf dem Grund der ehemaligen Barfüßerkirche aus der Zeit um 1270. Das Kloster wurde um 1530 aufgelöst. Die Reformation hatte Einzug gehalten, viele Mönche heirateten.

Später war die Barfüßerkirche evangelische Hauptkirche in Frankfurt. Da man kaum an die Kirche herankam, alles um sie herum baulich sehr beengt war, wurde sie 1787 abgerissen und es dauerte viele Jahre bis 1833 durch Anton Kirchner (s. Rundgang durch den Anlagenring) die Paulskirche eingeweiht wurde. 1848 wurde die Kirche Sitz des gesamtdeutschen Parlaments für vier Jahre.


Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Kirche wegen ihrer Bedeutung schnell aber aus Kostengründen vereinfacht wieder aufgebaut. Heute wird hier der Goethepreis der Stadt Frankfurt und der Friedenspreises des Deutschen Buchhandels verliehen. Die evangelische Kirche von Hessen und Nassau hat nur noch ein Nutzungsrecht, das selten genutzt wird; die Paulskirche ist eigentlich keine Kirche mehr. Das Kreuz auf dem Kirchturm muss jedoch verbleiben.

Öffnungszeiten Mo-Fr. 10-17 Uhr Eintritt frei

St. Leonhard

St. Leonhard

Sie ist die älteste Kirche in Frankfurt, die erhalten ist. Sogar der 2. Weltkrieg hat sie weitgehend verschont. Die gotische Kirche steht auf einem romanischen Boden, der sich erhalten hatte, wie bei Renovierungsarbeiten entdeckt wurde.

Die Kirche wurde im frühen 13. Jahrhundert gebaut. Madern Gerthener hatte vermutlich auch den gotischen Überbau konzipiert s. Dom/Eschenheimer Turm. Sie war und ist wieder Wallfahrtskirche auf dem Jakobsweg (vgl. Hohe Straße). Das Überleben der Kirche ist vor allem dem Fürstprimas Dalberg zu verdanken, der die marode Kirche nicht abreißen ließ, was viele tatsächlich wünschten, sondern sie 1808 renovieren ließ.


Die Kirche leidet allerdings immer wieder durch Mainhochwasser. Deshalb liegt der Eingang auch an der Nordseite.

Zurzeit kann die Kirche wegen Renovierungsarbeiten nicht betreten werden.

v.l.n.r.: Alte Nikolaikirche, Dom, St. Leonhard
v.l.n.r.: Alte Nikolaikirche, Dom, St. Leonhard

Alte Nikolaikirche

Alte Nikolaikirche

Die spätgotische Alte Nikolaikirche wurde Mitte des 12. Jahrhunderts als Hofkapelle begründet. Dies hat man erst Ende des letzten Jahrhunderts nachgewiesen.

Die Nikolaikapelle wurde zusammen mit dem Saalhof zur Zeit des ersten Stauferkaisers Konrad III., Anfang des 12. Jahrhunderts als Hofkapelle gebaut. Die Ausmaße kann man im Fußboden der Kirche ersehen. Die Kapelle ist nicht identisch mit der Saalhofkapelle, in der noch heute die Reichsinsignien aufbewahrt werden (Teil des Hist. Museums).


Ein unverbauter Blick auf die Nicolaikirche ...

Das Aussehen der Kirche heute entspricht im Wesentlichen dem Bild aus dem 16. Jahrhundert. Zwischenzeitlich hatte sich das Aussehen einige Male verändert. Um das 17. Jahrhundert war die Kirche für insgesamt 150 Jahre nur Archiv des Schöffengerichts und zu Messezeiten Warenlager. Sie ist seit der Reformation evangelisch und wird von der Paulsgemeinde seit 1949 als Kirche genutzt. Die eigentliche Nikolai-Gemeinde liegt im Ostend. Dafür war die Alte Nikolaikirche zu klein und so wurde am Zoo die Neue Nikolaikirche gebaut. Auf Nachkriegsfotos kann man sehen, dass die Alte Nikolaikirche durch die Bomben beschädigt, aber auf wundersame Art erhalten geblieben war. Der Gerechtigkeitsbrunnen ebenfalls. 

Während des Weihnachtsmarkts, dem die Kirche eine besondere Kulisse bietet, konzertieren Bläser auf dem Dach der Kirche.


Seit 1939 gibt es in der Kirche ein Glockenspiel. Es ist täglich um 09:05, 12:05 und 17:05 Uhr mit einem Kirchen- und einem Volkslied zu hören (autom.). Zu besonderen Anlässen kann man es auch wie eine Orgel von Hand spielen.

Öffnungszeiten: Mo-Fr. 10-18/Sommer bis 20 Uhr

Katharinenkirche

Katharinenkirche

Wicker Frosch, ein Frankfurter Patrizier, errichtete 1346 eine Stiftung mit einem Spital und einem Kloster. Dazu gehörten 2 kleine Kapellen für die Hl. Katharina und Barbara. In der Katharinenkapelle wurde von einem Schüler Luthers (Hartmann Ibach) die erste evangelische Predigt in Frankfurt gehalten. Frankfurt wurde evangelisch, aus dem aufgelösten Katharinenkloster wurde das Katharinenstift. 1678-1681 wurde die jetzige Katharinenkirche gebaut.


Georg Philipp Telemann wirkte von 1712 bis 1721 als städtischer Musikdirektor in der Kirche, 1790 gab Wolfgang Amadeus Mozart hier mehrere Konzerte. Goethes Familie besaß zwei Kirchenstühle. Die Eltern wurden hier getraut, Goethe am Tag nach seiner Geburt hier - oder im Elternhaus um die Ecke- von seinem angeheirateten Onkel getauft. Die Konfirmation erfolgte angeblich in der Katharinenkirche, das wäre aber unüblich gewesen. Der Katharinenpfarrer konfirmierte Goethe ebenfalls zu Hause.

Friedrich Stoltze ist 1830 wirklich in dieser Kirche zur Konfirmation gegangen.

 

Barocke Grabsteine

allerdings schwer lesbar


Im 2. Weltkrieg brannte die Kirche aus. Die innen reich verzierte Kirche wurde schlicht aufgebaut und 10 Jahre später wieder eingeweiht.


Die Katharinenkirche ist ein Zentrum der Kirchenmusik in Frankfurt. U.a. findet jeden Montag und Donnerstag um 16.30 ein kleines Orgelkonzert statt.

Öffnungszeiten: Mo-Fr. 14-17 Uhr

Peterskirche

By Epizentrum (Own work) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons
By Epizentrum (Own work) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Der Ratsherr Peter Apotheker stiftete 1381 eine kleine Kapelle an der Kreuzung Alte Gasse/Schäfergasse. In deren Umfeld wurde um 1508 der Kirchhof eingerichtet für alle evangelischen Bürger, nur die nach der Reformation verbliebenen 100 Katholiken in den Klöstern durften weiter am Dom beerdigt werden. Die Juden hatten ihren eigenen Friedhof.

Es dauerte lange, bis aus der Kapelle eine Kirche wurde, noch katholisch, bald dann evangelisch. Hamman von Holzhausen wurde in der Kirche bestattet (Grünes Frankfurt/Holzhausenschlösschen) 1896 wurde die Kirche, die m. E. früher äußerlich etwas der Johanniskirche in Bornheim ähnelte, abgerissen.


An der Bleichstraße an der 2. Stadtmauer (Anlagenring) wurde 1894 die neue Peterskirche auf dem Peterskirchhof eingeweiht. Sie war eine Kombination verschiedener Stilarten. Erst 1965 wurde die Kirche, die im 2. Weltkrieg total zerstört worden ist, wieder eingeweiht. Jetzt ähnlich der Vorkriegskirche, aber sehr viel schlichter. Angeblich hat der junge Goethe mit seinem Gretchen in der Alten Peterskirche gesessen.

 Heute ist die Kirche Jugend-Kultur-Kirche und dient als Veranstaltungszentrum.

 

Unbedingt sehenswert ist die Kirchentür mit Darstellungen neutestamentarischer

Geschichten.

Auf den Kirchhof sollte man auch mal gehen. Goethes Vater liegt dort begraben, das Grab der Mutter befindet sich auf dem anliegenden Schulhof. Am Eingang Bleichstraße steht ein Hinweisschild, welche Gräber ansonsten noch zu finden sind (Merian, Städel, Bethmann). Leider ist alles sehr verwittert. Aktuell wird über eine Renovierung/Erhalt der Grabmale gesprochen.

Dreikönigskirche

Dreikönigskirche

Diese Kirche am Sachsenhäuser Mainufer ist im 2. Weltkrieg kaum in Mitleidenschaft gezogen worden, der Innenraum außer Fenster und Orgel, ist im neugotischen Zustand, der 1881 durch einen Neubau geschaffen wurde. Der Neubau war Ersatz für die Spitalkapelle von 1340, die noch mit den Nachbarhäusern etwas weiter hinten verschmolz. Jetzt steht die Kirche frei am Mainufer.


Die Turmhaube ist jetzt auch spitzer als die mittelalterliche Fassung. Mit der Reformation war die Dreikönigskirche die erste in Frankfurt, die nur reformierte Prediger beschäftige.

Außerdem erhielten die Sachsenhäuser in dieser Zeit erstmals seelsorgerischen Beistand rund um die Uhr. Davor war nach abendlicher Schließung der Stadtmauer kein Seelsorger mehr zu erreichen.Die Namen Kurt Thomas (Kantor) und Helmut Walcha (Organist) sind mit dieser Kirche verbunden.

Öffnungszeiten: Samstag 12-14 Uhr


Liebfrauenkirche

1318 stiftete die Familie Wagebach, die viele Häuser am Liebfrauenberg- noch Rossebühel genannt- hatte, eine Kapelle, die später Stiftskirche Zu Unserer Lieben Frau wurde. Sie stand ganz dicht an der Staufenmauer, also am Nordende der damaligen Stadt. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde die Kirche stark barockisiert.

Sie war übrigens auch nach der

Säkularisierung katholisch geblieben. Vor das Portal, das Gerthener(s. Eschenheimer Turm, Dom u.a.) geschaffen hatte, wurde eine neue Eingangshalle gebaut. Seit 1923 tragen die Kapuziner die Fürsorge dieser Kirche. Der Wiederaufbau der 1944 ganz zerstörten Kirche, nur die im Klosterhof stehende Marienfigur blieb verschont, fand erst 1956 statt. Die Kirche ist heute Zentrum der Obdachlosenfürsorge und hier finden täglich mehrere Eucharistiefeiern und Messen statt, als andernorts. Eine eigene Gemeinde gibt es nicht mehr. Hierhin kommen Gläubige aus dem ganzen Stadtgebiet und Umland.

Vom Innenhof aus gesehen:

Klostereingang


Neun Kapuziner leben in diesem unterstützt von drei Schwestern der Aachener Franziskanerinnen.

Öffnungszeiten: 5.30-21.00 Uhr

Justinuskirche (Höchst)

Justinuskirche

Das ist eine der ältesten Kirchen Deutschlands und das älteste erhaltene Gebäude der Stadt. Es stammt aus der Zeit nach 830 und wird seit 1150 Jahren durchgehend als Kirche genutzt. Da die Gebeine des Justinus 1298 nach St. Alban verbracht wurden, wurde die Kirche der Hl. Margarethe geweiht und müsste eigentlich auch Margarethenkirche heißen.


Lange Zeit wurden in der Kirche keine Veränderungen vorgenommen. Bauteile aus der Zeit Mitte des 15. Jahrhunderts sind aus der Schule des Stadt- und Dombaumeisters Madern Gerthener. Aber von der karolingischen Kirche sind noch viele Teile erhalten, z.B. das Mittelschiff mit kleinen Rundbogenfenstern und die Rundsäulen mit korinthisierenden Kapitellen. Die Kirche wird als »Sommerkirche« gerne für Hochzeiten genutzt.

Öffnungszeiten: April - Oktober Dienstag bis Sonntag 14 bis 17 Uhr (Justinuskirche und Justinusgarten)

November - März Samstag und Sonntag 14 bis 16 Uhr,

Deutschordenskirche

Deutschorden

1221 wurde aus einem Spital mit Spitalkirche neben der Alten Brücke das Deutschordenskloster. Die eigentliche Kirche wurde 1307 gebaut aber Mitte des 18. Jhdts. passend zum neuen Ordensgebäude im barocken Stil verändert. Bei der Säkularisation 1803 fielen alle o.g. historischen Kirchen an die Stadt Frankfurt (Dotationskirchen), nur die Deutschordenskirche erhielt Fürst Friedrich August. Napoleon hob den Deutsch Orden wenig später auf, das Gebäude wurde zum Kriegsministerium, nach dem Wiener Kongress fiel es an das Haus Habsburg, das es aber 1836 an den wiederhergestellten Orden zurückgab. Seit 1881 gehörte es der Katholischen Gemeinde Frankfurt, dann wurde es eigene Gemeinde. 1958 hat der Deutsche Orden die Ruine aus dem 2. Weltkrieg zurück erworben und wiederaufgebaut. Erst vor Kurzem wurde die Kirche der Dompfarrei zugeordnet.

Öffnungszeiten bzw. Gottesdienste und Konzerte s. entsprechende Webseite.

Karmeliterkloster

Karmeliterkloster

1246 gründeten Kölner Karmeliter in Frankfurt eine Niederlassung.

Vom 13.-15. Jahrhundert wurde das Kloster und seine Kirche errichtet. Ab 1424 baute (wen wundert es) Madern Gerthener die Kirche im spätgotischen Stil weiter.



Der Kreuzgang entstand bis 1520.

Das größte Fresko nördlich der Alpen von Jörg Ratgeb kann man noch heute trotz Übertünchungen und Zerstörungen erleben. Schön, oder?

Ein Geldgeber war im 16. Jahrhundert Claus Stalburg, der in der Kirche beigesetzt wurde. Als das Kloster 1803 an die Stadt fiel, nutzte diese es als Zollgebäude, Kaserne, Feuerwache und Lager. Nach dem 1. Weltkrieg wurde die heruntergekommene Anlage dann wieder in Schuss gebracht, inklusive der Fresken. Leider nicht für lange Dauer. Der Bombenangriff am 22.3.44 zerstörte auch hier so viel. Das venezianisch anmutende Gebäudesüdlich der Kirche entstand in den 80 er Jahren als Archäologisches Museum.

 

Das venezianisch anmutende Gebäude südlich der Kirche entstand in den 80 er Jahren als Archäologisches Museum.

 

 

 

 

 Das Karmeliterkloster ist Sitz des Stadtarchives.

Das hölzerne Dachgebälk der Kirche, das im Archäologischen Museum über der römischen Vorgeschichte Frankfurts und Nidas zu sehen ist, erinnert, dass man in einer Kirche ist und wirkt – schmal und hoch – beeindruckend.

Fotografieren ist leider im Museum nicht gestattet.

Dominikanerkloster

Dominikanerkloster

Das Dominikanerkloster ist nach seinem Wiederaufbau nach dem 2. Weltkrieg äußerst unscheinbar, allerdings bedeutend, da hier die Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau stattfindet.

Vom ehemaligen Kloster des 13. Jahrhunderts ist nur noch der 1470 errichtete Chor der Heiliggeistkirche erhalten geblieben. 

Gemälde, die es auch nach dem 2. Weltkrieg noch gibt, befinden sich alle im Historischen Museum oder im Städel, z.B. das als Helleraltar nach seinem Auftraggeber bezeichnete Bild des Thomasaltars von Albrecht Dürer.