Die Aphorismen-Ecke:

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Nehmt es mir nicht übel, in unserer Welt fallen selbst dem Narren weise Sprüche leicht.

Alle Bonmots - kritisch, philosophisch, ironisch, komisch - entstammen ganz den Betrachtungen und Werken des Autors.

 

13. KW 2017

Schubkarren wurden erfunden, um die Arbeit zu erleichtern ‒ nicht, um dir noch mehr aufzubürden!

12. KW 2017

Dem Vogel ist der Mensch in puncto selbst fliegen zu können weit voraus. Leider hängt der zu sehr an materiellem Krimskrams, als dass er diese Begabung auch nützen könnte.

11. KW 2017

Wer in der Hölle haust, ist nur noch nicht für den Himmel bereit.

10. KW 2017

Um sich zu befreien, muss man zunächst einmal erkennen, was einen gefangen hält.

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8. KW 2017

Kein Himmel auf Erden in Sicht.

Solange die Raffgeilen das Nadelöhr verstopfen, gelangt auch kein andrer hindurch.

7. KW 2017

Sorgsam unsre Schritte auf einem Balken über einem Abgrund  wie sicher schritten wir auf diese Weise durchs Leben!

6. KW 2017

Wer seine Gedanken nicht kontrolliert, wird kontrolliert. 

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4. KW 2017

Um die größten Weiten zu überbrücken, reicht die Nähe eines andren Menschen.

3. KW 2017

Man darf es durchaus als einen Mangel an Weitsicht ansehen, dass der Mensch im Chaos allein die Ordnung zu finden hofft.

2. KW 2017

Als Romeo starb, war Julia noch am Leben. Als Julia starb, war Romeo schon tot. Mein lieber William, den jungen Leuten fehlt‘s einfach an Geduld!

1. KW 2017

Ein Tag hat 24 Stunden, der Monat etwa 30 Tage, 365 sind ein Jahr … Ach, so?

Die Zeit versteht der Mensch nicht wirklich. Euch eine frohe neue Zeit!

52. KW 2016

»Postfaktisch« bedeutet, dass das verflixte Weihnachtspaket nicht angekommen ist und dass wir für Lug und Betrug auch noch nette Wörter erfinden.

51. KW 2016

Vergangenheit und Zukunft erkennen sich gegenseitig. Die Gegenwart schreibt ihre eigne Zeit ‒ das liegt an dir!

50. KW 2016

Ließe sich der Einheimische integrieren, gäbs auch keine Probleme mit andren Leut.

49. KW 2016

Durch Vorstellung sich die Welt entfalten. Jedoch ist es am Ende gerade die Vorstellung, die uns den Blick für die Welt verstellen mag.

48. KW 2016

Das Maß der Dinge ist die Vorstellungskraft.

47. KW 2016

Blasenschwäche, Gelenkschmerzen, Demenz? Wir suchen Topmanager für Bahn-, Flughafen- und andere deutsche Großprojekte.

46. KW 2016

Das Leben lebt, der glücklich ist, nicht wer‘s irgendwann mal werden will.

45. KW 2016

Den inneren Monolog anhalten: Andere begreift, wer mit anderen spricht; sich selbst versteht, wer schweigt.

44. KW 2016

Wehret den Anfängen …? Besser: Fangt endlich an!

43. KW 2016

Die rechte und linke Hälfte in uns zu verstehen, führt zur Erkenntnis des Ganzen.

42. KW 2016

Wir sind nur so stark, wie unsre kleinste Schwäche es erlaubt.

41. KW 2016

Sich Grenzen zu setzen, ist nicht unbedingt leichter, als Grenzen überwinden zu wollen. 

40. KW 2016

Heut mach ich Urlaub von mir selbst! Und Ihr?

39. KW 2016

Die Welt mit der Oberfläche eines Sees aufnehmen und zugleich mit der Tiefe des Meeres ‒ das ist die Erfahrung der Mitte.

38. KW 2016

Manchmal braucht’s zehntausend Versuche. Nach neuntausend gibt mancher schon auf!

37. KW 2016

Wie beim Wandern oder Laufen sollte individuelles Tempo auch fürs eigene Leben gelten.

36. KW 2016

Machen wir uns nichts vor: Sich an der Vernunft zu orientieren, ist das eine, ihr zu folgen das andere.

35. KW 2016

Das Volk will.

Das Volk wollte Diktatoren.

Das Volk will die Todesstrafe.

Das Volk wollte Jesus am Kreuz.

Das Volk will wollen.

Das Volk will ich nicht.

34. KW 2016

Dem richtigen Gedanken folgt die richtige Tat.

33. KW 2016

Große Ziele sind selten auf direktem Weg zu erreichen.

32. KW 2016

Ich besitze kein Handy, aber dafür ein Leben.

31. KW 2016

Für Selfies bin ich zu eitel. Ich fotografier nur mich selbst.

30. KW 2016

Das Unmögliche erreicht man durch das Mögliche.

29. KW 2016

Mir träumte, ich wäre Wissenschaftler und verstünde die Welt.

28. KW 2016

Wenn das Ei vor der Henne war, dann hat die Henne den Hahn zu ihrem Vergnügen ausgebrütet.

27. KW 2016

Was für die einen die Launen der Natur sind, halten andere für universelle Gesetze.

26. KW 2016

Voll der Kuchen!

Protestwähler: Ich wähle Apfelkuchen!

Zivilcourage: Als der pampige Erdbeerkuchen und die säuerliche Zitronenrolle die Schokosahne angriffen, opferte ich mich und aß die Unruhestifter.

Sozialkompetenz: Danach kümmerte ich mich um die Schokosahne.

25. KW 2016

Politiker leiden unter Sachzwängen, die Sachen unter ihnen allerdings auch.

24. KW 2016

Du bist, was du wirst.

Erkennst du noch nicht, wer du bist, bist du doch schon, was du wirst.

23. KW 2016

Materie ist die flüchtige Manifestation einer rein geistigen Welt.

22. KW 2016

Wahre Freiheit gewinnt man aus sich selbst.

21. KW 2016

Der Mensch sperrt die Natur ein und sich gleich mit. Und was man in der Natur nicht fassen kann, entschwindet auch aus einem selbst.

20. KW 2016

Der Vogel singt, der Mensch stets stöhnt, ob er den Menschen gar verhöhnt? Das Schuften ist dem Vogel mit Sicherheit verpönt.

19. KW 2016

Manche Frauen stellen ihr Licht auch dort noch unter den Scheffel, wo viele Männer gänzlich im Dunkeln tappen.

18. KW 2016

Zeit, die der Mensch einer Sache zu geben bereit ist, wird ihr oft nicht gerecht. Zuweilen ein Grund mehr, sich nach der Natur der Dinge zu richten.

17. KW 2016

Wohlstandsgesellschaft.

Ich bin erschöpft vom vielen Essen, den Hungernden zu helfen fehlt mir die Kraft.

16. KW 2016

Furcht und Bedenken nie Frohsinn schenken.

15. KW 2016

Glück ist der Anfang einer Straße, die man zu Ende gehen sollte.

14. KW 2016

Gott hat den Quellcode vergessen, auf den ist nun der Mensch versessen. Denn jeder Depp in diesem Jammertal ist eine App, die bald schon nicht mehr kompatibel ist. Drum schreibe, kluger Mann, dein eigenes Programm.

13. KW 2016

Die Bedeutung der Körperteile und deren individuelle Ausprägung bezeugen, dass der Mensch ein geistiges Wesen ist.

(s. Kurzgeschichte Die Geheimlehre  aus »Endstation Bronx«)

12. KW 2016

Chemikalien, Metalle, Plastik im Körper? Bald sehen wir auch aus wie ein Smartphone.

11. KW 2016

Grund unter den Füßen ist eine gute Voraussetzung, den Kopf über Wasser zu halten.

10. KW 2016

Übt sich keiner in Geduld mit dir, musst du’s halt selber tun.

9. KW 2016

Dem Leser Unmögliches zu ermöglichen – das ist Literatur.

8. KW 2016

Ein Mensch in der Gesellschaft ist wie ein Bonsai in seiner Schale: entsprechend in Gestalt, nicht aber in seiner Größe.

7. KW 2016

Den eigenen Weg sollten wir uns nicht durch fremde Vorbilder verstellen.

6. KW 2016

Das Lachen mancher Kinder ist das Lachen mancher Eltern, die sich – an Fasching kennengelernt haben. Auch wenn ich mit verordnetem Frohsinn nichts anfangen kann, würde ich heute gar nicht lachen.

5. KW 2016

Verrückt, wie manch Wahnsinniger für ein Genie gehalten wird und manches Genie für wahnsinnig. Den genialen Wahnsinnigen erkennt man leicht – doch leider erst zu spät!

4. KW 2016

Wer sich Kleinem nicht verschließt, dem wird sich Größeres offenbaren.

3. KW 2016

Der Höhepunkt des Tiefpunkts ist der Tiefpunkt. Punkt!

2. KW 2016

Wer seine Leiter an jedermanns Baum stellt, wird wenig ernten.

1. KW 2016

Auf Vorsätze ohne Nachsätze folgen Taten.

53. KW 2015

Wenn ein Schatten fällt auf deine Welt ist es nur ein Schatten.

52. KW 2015

Wer sein Netz nicht überm Kosmos auswirft, fängt kaum mehr als die Menschenwelt.

51. KW 2015

Andre bekehren, mag diesen die Einsicht verwehren.

50. KW 2015

Ein Fehler wird zum Makel, sobald man ihn nicht zugeben kann.

49. KW 2015

Weisheiten sind keine Sprüche nur für die Wand. Man sollte nach ihnen handeln.

48. KW 2015

Sich kleinzumachen erzeugt Größe. Der Wissenschaftler potenziert ins Absurde, der Weise erreicht Gott.

47. KW 2015

Wer sich finden will, muss zunächst eingestehen, dass er sich verloren hat.

46. KW 2015

Freiheit erlangt nur der, der auch die eigenen Grenzen überwindet.

 

45. KW 2015

Früher lernte ich etwas zu tun, heute es zu unterlassen.

44. KW 2015

Wer sich selber eine Grube gräbt, zieht andere mit hinein.

43. KW 2015

Der Mensch vermag zu wachsen, sobald er sich an Großem orientiert.

42. KW 2015

Wer nicht an die eigenen Talente glaubt, kann über seine höhere Bestimmung auch nichts wissen.

41. KW 2015

Früher schuftest du für Fürsten und Magnaten; heute bist du ein freier Sklave.

40. KW 2015

Zeit ist eine Komödie der Ewigkeit.

39. KW 2015

Die Wissenschaft ist ein Irrglaube, der darauf gründet, man könne die Welt erklären.

38. KW 2015

Genialität ist der Götter Alltag.

37. KW 2015

Wer sich selbst falsch einschätzt, urteilt auch über andere fehlerhaft.

36. KW 2015

Vom deutschen Dachboden tropfen wieder Ignoranz und braune Brühe, unbewohnbar bald das ganze Haus. Vertrieben flücht’ ich in die Fremde – vor dir, du unverbesserliche dumme deutsche Sau. Wohin? Auch andernorts scheint mir der Mensch nicht grad human.

35. KW 2015

Vorsicht! Zu viel Bildung kann zu extrem frühem Hirntod führen.

34. KW 2015

Die Welt um sich herum neu zu sehen, das heißt in andere Welten einzutreten.

33. KW 2015

Wer Grausamkeit den Rücken kehrt, darf von Liebe nicht abhängig sein.

32. KW 2015

Dem Morgen graute vor dem Dichter, der ihn so hell beschrieb. Dem Abend dämmerte, dergleichen drohe ihm. Der Tag erbrach.

31. KW 2015

Talent und Genialität sind Gold, das in uns allen schlummert – trotz ungleicher Mühen, die ein jeder zu dessen Förderung benötigt.

30. KW 2015

In den Kampfkünsten richtet sich der Blick stets dahin, wo man sich gerade hinwendet. Im Leben sollte das nicht anders sein, gleichgültig, wie weit man vorauszuschauen meint.

29. KW 2015

Gräme dich nur über dein Unvermögen, insofern du glaubst, dies überhaupt nie meistern zu können.

28. KW 2015

Du bist so alt wie dein jüngster Wunsch.

27. KW 2015

Jahrtausende haben die Afrikaner uns billige Sklaven angedreht, uns ihre minderwertigen Bodenschätze aufgeschwatzt, und jetzt wollen diese undankbaren Typen auch noch zu uns rüberkommen!

26. KW 2015

Was wir bei anderen für glatte Lüge halten, gilt uns gelegentlich als die reine Wahrheit.

25. KW 2015

Manche laden das Handy häufiger auf als sich selbst.

24. KW 2015

Der Mensch irrt, wenn er bei anderen sucht, was er bei sich selbst nicht findet.

23. KW 2015

Niemand kann allen, ein jeder aber sich selbst helfen …

22. KW 2015

Der Durchbruch, auf den die Menschheit hofft, ist der Mensch selbst. Die Menschheit wartet auf den Menschen …

21. KW 2015

Wer sich beständig über den Unsinn anderer aufregt, verpasst womöglich den eigenen Sinn.

20. KW 2015

Heißer Tipp für BKA und BND:

Den Falafelisten erwischt man im Döner-Laden!

19. KW 2015

Religion und Wissenschaft erheben jene äußerlichen Vorstellungen, die verhindern, die Wirklichkeit in uns selbst zu erkennen.

18. KW 2015

Vergisst du nicht, wo du herkommst, vergisst du auch nicht, wohin du gehst.

17. KW 2015

Weltneuheit für nur 123 €!

Verschandeln Landschaften, Sehenswürdigkeiten oder gar andere Menschen deine Selfies? Schluss damit! Nutze die sensationelle Weltneuheit, den faltbaren Selfie+me-Hintergrundhalter mit deinem Porträt. Was kann vollkommener sein, als sich vor dem eigenen Konterfei zu fotografieren? Und der Zusatzknaller: nie wieder doofe Leute auf dem Selfie!

Eitelkeit ist geil! Mehr unter www.ich-steh-auf-mein-arschgesicht.com

16. KW 2015

Fast allen geht es beschissen, die Börse feiert Rekorde.

15. KW 2015

Dem Sinn nach gründet Chaos auf Ordnung – und diese schafft Chaos. Daher: Wer Unordnung schafft, erzeugt Ordnung; wer Ordnung schafft, erzeugt auch Chaos.

14. KW 2015

Depression ist keine Krankheit, sondern ein gesellschaftlicher Zustand, der krank macht.

13. KW 2015

Exhibitionistische Wortspiele:

Der Exorbitionist hat nicht alle Tassen im Schrank.

Der Exobitionist kauft jetzt im anderen Baumarkt.

Der Exbitionist hat es vom Computer an die frische Luft geschafft.

Der Exitionist beendet u. a. dieses Wortspiel.

12. KW 2015

Schreiben ist die Kunst, Unsagbares in Worte zu fassen.

11. KW 2015

Wie manche Menschen ihnen nachzueifern meinen, müssten Gott und die Propheten geradezu monströse Teufel sein.

10. KW 2015

Selbst größte Hindernisse erscheinen von oben betrachtet als ganz normale Wegstrecke.

9. KW 2015

Wenn ich’s Wochenend ans Wochenende bände, fänd’ die Woch’ ein bald’ges Ende.

8. KW 2015

Auch in schlechten Zeiten sollte man keine Zeit vergeuden.

7. KW 2015

Wehret den Anfängen, denkt unsereiner und steckt schon mittendrin!

6. KW 2015

Dilemma eines Autors: Todlangweiliges zu schreiben ist per se fatal. Spannende Bücher zu verfassen birgt allerdings dieselbe Gefahr. Dem Leser könnte es den Atem verschlagen und er glatt daran ersticken!

5. KW 2015

Der Mensch spricht von der ›ganzen Welt‹ und meint doch nur die seine.

4. KW 2015

Bei unsrer Ohnmacht dem Geflecht aus Politik und Wirtschaft gegenüber sollten wir nie die Stimmgewalt über uns selbst verlieren.

3. KW 2015

Als der Arzt meinen Tod feststellte, wagte ich ihm nicht zu widersprechen. Schließlich hatte der ja studiert!

2. KW 2015

Noch dreihundert Jahre ›Aufklärung‹ und der Mensch wird nicht nur verkümmert, sondern ausgestorben sein.

53. KW 2014

Fürs neue Jahr habe ich mir nur das vorgenommen, was ich auch halten kann.

52. KW 2014

Euch allen weis(s)e Weihnachten:

Weihnachten ist eine Zeit, in der man auch ohne kluge Sprüche zufrieden sein kann.

51. KW 2014

Wer alles glaubt erklären zu können, hat nichts verstanden.

50. KW 2014

Frauen hören aufs Herz, Männer nicht auf den Verstand.

49. KW 2014

Die Natur spricht, man muss nur ihre Sprache verstehen.

48. KW 2014

Von jenen, aufgewachsen in der virtuellen Welt, kann man nicht erwarten, sich auch im realen Leben auszukennen.

47. KW 2014

Manchmal muss man auch das können, was man nicht kann.

46. KW 2014

Die Wahrheit liegt nicht in der Wahrheit, sondern im Moment der Wahrheit.

45. KW 2014

Während japanische Firmen über betriebseigene Friedhöfe verfügen, haben amerikanische Konzerne für kinderlose Mitarbeiter längst Plätze im Himmel reserviert.

44. KW 2014

Ist selber ungeheuer bürgerlich, der Bürgerschreck,

läuft er vor Bürgern nicht mal weg!

43. KW 2014

Das Gestern ist vergangen,

ein Morgen nicht mal angefangen,

schon hat das Heute sich darin verfangen.

42. KW 2014

Ich wischte den Spiegel und erblickte mich selbst.

Nie wieder putz ich das verdammte Ding!

41. KW 2014

Der Wissenschaftler möchte wissen, wie Gott es macht, kriegt aber nur raus, wie der Mensch es anstellen würde.

40. KW 2014

Die Zeremonie des Alltäglichen ist das Erleben des Göttlichen.

39. KW 2014

Wer die Subjektivität des eigenen Geschmacks erkennt, beweist guten Geschmack.

38. KW 2014

Mein Nachbar sagte zu mir:

Isch säj als uff de Plakate:

»Partei X für Deutschland«

Wolle die dausche, orrer was?

Wie bei dene Paganini-Dingsbums-WM-Sticker.

Fünf Ronaldo fär en Neuer.

Baddeie? Oalde Köpp, groußes Maul unn e bissel Filz.

Defeer gewwe mer Deitschland nedd her!

37. KW 2014

Frei ist nicht derjenige, der sich alle Wünsche erfüllen kann, sondern wer keine hat.

36. KW 2014

Wer den Erfolg nicht findet, sollte den Verlust nicht suchen.

35. KW 2014

Sich auf Neues einzulassen, heißt, das Alte infrage stellen zu können.

34. KW 2014

Wer sich nicht kennt, versteht auch andere nicht.

33. KW 2014

Im Kanon des Todes währt das Lied des Lebens kaum einen Takt lang.

32. KW 2014

Der Mensch reist, die Natur wohnt.

31. KW 2014

Hoffnung ist der Funke, der alles beseelt oder das Göttliche ad absurdum führt.

30. KW 2014

Nimm nur Kleines von den Großen dieser Welt, da ihr Wissen sonst verdunkelt, nicht erhellt.

29. KW 2014

Weil die Obrigkeiten die eigenen Sünden nicht mehr bezahlen konnten, erfanden sie Ablass und Abfindungen.

Hierzu ’fand ich folgenden „mittelalterlich’ Minnegesang“:

Pastourelle 11.11. 11.11 von Walther von der Vögelheide (1111-1170†)

Kunigund von Bsingen

Sie ritt auf dem Popen für ihren Ritter,

und bewahrte ihn so vor Kreuzzug und Schnitter.

Neun Wochen darauf ein Kind sie gebar ist der Edelfrau Legende fürwahr.

Das teuflisch’ Kind ertränkt,

der Ritter sich erhängt,

die ›Jungfrau‹ dem Kloster sich schenkt.

Welch Wunder – kam das Kind ja statt Monat’ in Wochen –

drum ward der Pope heiliggesprochen!

Tragisch: Der arme Ritter stirbt allemal.

Typisch: Der Pope wird noch belohnt!

28. KW 2014

Wer sich nicht gänzlich von anderen zu lösen vermag, bleibt Künstler auf Freigang.

27. KW 2014

Auf Brautschau geht der Kabeljau und sucht sich jedes Jahr ne neue Frau – Mann, ist der schlau!

26. KW 2014

Handeln ruht im Nichthandeln. Wer in sich ruht, wird sein Tun und die Folgen abschätzen können. Nur wer sich zurückzunehmen weiß, wird dem großen Ganzen gerecht.

25. KW 2014

Das Mitträumen des Bewussten fördert die Kreativität.

24. KW 2014

Intelligenz ist ein Grad der Wachsamkeit.

23. KW 2014

Seinen kümmerlichen Rest Freiheit nennt der zivilisierte Mensch freie Tage.

22. KW 2014

Wer im Leben keine innere Freiheit erlangt, mag sie auch im Tod nicht finden. Das Leben ist eine Aufgabe.

21. KW 2014

Selbstkontrolle ist der Schlüssel nicht nur zu unserem eigenen Wohlergehen sondern auch zu dem der Gesellschaft. Für die Auswüchse und Rücksichtslosigkeit der Großen sind wir mit unserem Verhalten in hohem Maße also selbst verantwortlich.

20. KW 2014

Die spirituelle Welt beginnt, wo alle Vorstellungen aufhören.

19. KW 2014

Bevor man etwas richtig verstehen kann, sollte man verstehen, dass man nichts versteht. Aber eigentlich wissen wir ja schon alles ...

18. KW 2014

Früher wunderte ich mich darüber, was andere so alles sehen. Heute wundert mich, was sie nicht sehen.

17. KW 2014

Auch wenn der Mensch sich wie der Teufel aufführt, ist er doch nur Sünder in der Hölle.

16. KW 2014

Bäckerei-Café Hinweisschild:

15. KW 2014

Fähigkeiten ohne die Persönlichkeit zu entwickeln, heißt, Lebenswerke ohne Inhalt zu schreiben.

14. KW 2014

Der Weise handelt, wo andere nichts tun, und tut nichts, wenn die meisten handeln.

13. KW 2014

Gene sind wie LEGO Bausteine, von denen viele behaupten, bestimmte fehlten ihnen – und würden letztlich doch nur Gewöhnliches damit anfangen.

12. KW 2014

Das Sehvermögen ist bei jenen Dingen besonders ausgeprägt, vor denen man dann die Augen verschließt.

11. KW 2014

Je mehr Politiker, desto weniger Intelligenz.

10. KW 2014

Talente und Fähigkeiten entwickeln zu können mag letztlich bedeutsamer sein, als sie zu besitzen.

9. KW 2014

Schwarz-Geld

Es gibt Feministinnen, die ihr Geld dort anlegten, wo es bis vor geraumer Zeit nicht mal ein Wahlrecht für alle Frauen gab. Die nun – als ob man(n)unschuldig wäre – der Verjährung wegen straffrei ausgehen. Die mehr Steuern auf Zinserträge (!) nachzahlen, als viele Männer im gleichen Zeitraum überhaupt verdienen. Die mehr Haare auf den Zähnen haben als Rasputins Bart zählt oder sich so mancher Mann auf dem Haupte wünscht:

Ein glücklicher Mann – diese Frau!

8. KW 2014

24 Jahre schlafen, 12 Jahre fernsehen, 8 Jahre arbeiten, ’n halbes Jahr im Stau und auf dem Klo ... – so verbringen wir unser Leben. Welches Leben?

7. KW 2014

Schreibblockaden sind entweder Ausdruck mangelnden Wissens oder einer unzulänglichen Persönlichkeit.

6. KW 2014

Kreativität ist eine Frage des Zugangs, nicht des Talents allein.

5. KW 2014

Der Deutsche wird erst mit sich und Europa zufrieden sein, wenn zu guter Letzt auch der Toilettengang per ›Ampel‹ geregelt ist

4. KW 2014

Nachruf:

Martin Weteschnik, Schriftsteller, kaufte im Internet für seine Recherche einen Koran, bemerkte in einer E-Mail, er fände Moscheen ganz hübsch, besaß kein Handy (!!), hatte kein(e Freunde auf) Facebook ... verschwand spurlos in Amerika. Mögen sie ihm in Guantanamo den Teufel ausgetrieben und die Seele gerettet haben. 

3. KW 2014

Kaum ein Prophet würde den gleichen Weg noch einmal gehen, wenn der ausgetreten und baufällig geworden ist.

2. KW 2014

Realität ist nur eine aus Bruchstücken geplatzter Träume bestehende Scheinwelt.

Realität beginnt, wo Träumen endet.

1. KW 2014

Späteren wird unser Zeitalter der »Moderne und Wissenschaft« genauso armeselig und dunkel vorkommen wie uns heute so manches vergangene. Dennoch: Das hellste Licht eines jeden Zeitalters ist die Selbsterkenntnis.

53. KW 2013

Vorsätze zu Neujahr sind nur ein flüchtiges Feuerwerk, wenn sie nicht ständig weitere Nahrung erhalten. 

52. KW 2013

Am Ende hat der Mensch das Werkzeug nur erfunden, um sich den Ast abzusägen, auf dem er sitzt. 

51. KW 2013

Wenn jemand weit gekommen ist, heißt das noch lange nicht, dass er den richtigen Weg gegangen ist. 

50. KW 2013

Facebook ergo sum.

49. KW 2013

Bevor man etwas verstehen kann, muss man verstehen, dass man nichts davon versteht.

48. KW 2013

Bildung ist Sekundärliteratur. Das Original muss man selbst lesen.

47. KW 2013

Normen- und Verschwendungswahn

Adolf Hitlers Antwort auf die Frage »Warum ist die Banane krumm?«

46. KW 2013

Wer sich nur auf den Verstand verlässt, wird stolpern wie ein Tausendfüßler, der mit Überlegung die Beine setzt. Selbst mit zwei Beinen kann das daneben gehen.

45. KW 2013

Verstehen ist nicht schwer, danach handeln umso mehr!

44. KW 2013

Im gleichen Maß, in dem wir Wissenschaft entwickelt haben, sollten wir das mit uns selbst tun.

43. KW 2013

Luxusreisen im Egotunnel sind kosmische Kaffeefahrten.

42. KW 2013

Wer seinen Geist klärt, dem erklärt sich die Welt.

41. KW 2013

Wer anderen folgen muss, hat die eigene Betriebsanleitung nicht gelesen.

40. KW 2013

Eher hört ein Meditierender auf dem Mond die New Yorker U-Bahn als ein Städter die Stimme der Natur.

39. KW 2013

In memoriam George Harrison

Sergeant Pfeffer ruht in

Strawberry Fields forever

38. KW 2013

Ausgeben, aussitzen und dafür nicht mal einsitzen:

20 000 000 € Neuverschuldung pro Tag in Deutschland

Unter dem Beifall aller Fraktionen rief der Redner: Wenn Adam und Eva ihre Beiträge entrichtet hätten, würden wir heute nicht auf Billionen Schulden hocken!

37. KW 2013

Ich glaube an die Vernunft, die Kausalität, die Liebe, die Schönheit der Frauen, Erdbeermarmelade, Freiheit, die Würde des Tieres, Gleichheit (im Gegensatz zu Euch!), Sinn, Weisheit und logische Zusammenhänge – aber nicht an die Wissenschaft.

36. KW 2013

Wer sein Glück in vergänglichen Dingen sucht, ist entweder ein
Narr oder der Weise, der es überall zu finden versteht.

35. KW 2013

Der Sex-Papst Borgia predigt: Auch im Besamen steckt ein
Amen.

34. KW 2013

Napoleon

Große Siege, Millionen Tote standen dir Spalier, dein Code civil gilt heute noch – für mich bist du der Trottel, der nicht mal dort leben konnte, wo andere Urlaub machen.

33. KW 2013

In memoriam Che

Sangst mit Fidel einst ein Lidl

In Havanna – Hosianna. 

32. KW 2013

Die eigenen Grenzen zu überwinden, ohne die der anderen zu verletzen, das ist Anpassen ohne angepasst zu sein.

31. KW 2013

Lieber leasen als heiraten.

30. KW 2013

Tiere haben eine Seele. Der Mensch muss die seine retten.

29. KW 2013

Auf einer Pressekonferenz wies ein Prominenter darauf hin,
dass häufiger Oralsex zu Kehlkopfkrebs führen könne –

ich werd’s auf 3-4 Stunden reduzieren müssen …

28. KW 2013 

Der Drohn

Er dachte an sein Glied

– als er verschied.

Alle sieben ausgestreckt,

ist er verreckt.

Dem Drohn zum Hohn

war das sein Lohn.

27. KW 2013 

Wer über die Zweifel anderer stolpert, bringt sich selbst zu Fall.

26. KW 2013 

Der zivilisierte Mensch sucht Freiheit dort, wo er sie vertrieben hat.

25. KW 2013 

Zieh den Konsumstecker, erhalte den Lebensstrom.

24. KW 2013 

Non cogito ergo sum. Nur wenn ich nicht denke, bin ich!

23. KW 2013 

Non vitae, sed scholae (!) discimus. Selbst das Originalzitat von Seneca haben die Bildungsapostel uns verkehrt eingetrichtert.

22. KW 2013 

Hoffentlich wird es im Juni so warm wie letzten Weihnachten.

21. KW 2013 

Die überflüssigste App in der Natur ist der Mensch.

20. KW 2013 

Was nutzt es, wenn der Verstand alle Schlösser knackt, aber man mit der Freiheit nichts anfangen kann?

19. KW 2013 

Schach ist das königliche Spiel der Logik, in dem keiner gut werden kann, der sich nur auf den Verstand verlässt.

18. KW 2013 

Die meisten Obdachlosen wohnen im Internet.

17. KW 2013 

Der Städter ist ein Tier, das freiwillig im Käfig bleibt.

16. KW 2013 

Zivilcourage fängt bei dir selbst an.

15. KW 2013 

Wer den Kosmos durch Apparate betrachtet, sieht nur die eigene Einbildung vergrößert.

14. KW 2013 

Hilfe! Mein Handy ist abhängig von mir.

13. KW 2013 

Erleuchtung kommt selten mit der Post, auch wenn mancher täglich darauf wartet.

12. KW 2013 

Annalen sind meist Banalen mit einem ›n‹ zu viel.

11. KW 2013 

Manche fantasieren, worüber andere sich umbringen.

Mit Werthers letzten Worten: »Lotte, lebe wohl!« wurde Goethe versehentlich zum Massenmörder.

10. KW 2013 

Da hilft auch kein Pferdefleisch: Das Denken sollte man lieber den Pferden überlassen.

9. KW 2013 

Manchmal ist es besser, das Rad neu zu erfinden, als darauf weiterzufahren.

8. KW 2013 

Das Leben ist der Fluss, der im Meer mündet.

7. KW 2013 

Politiker können nicht fremdgehen. Sie sind mit jedem verheiratet.

6. KW 2013 

Manchen duckt schon der Regen.

5. KW 2013

Lieber Gott mach, dass die Fanatiker verschwinden.

4. KW 2013

Eine der Aufgaben des Menschen ist, die weiße Landkarte in seinem Innern zu erforschen. Der Ort der Erkenntnis ist letztlich er selbst.

3. KW 2013

Wenn keiner die Stelle des Propheten besetzt, kommt das Göttliche selbst.

2. KW 2013

Große Weisheit kommt in kleinen Schritten.

53. KW 2012

Vorsätze und Versprechen erfüllen sich nicht von selbst.

52. KW 2012

Feierlichkeit und Festlichkeit kann in jedem Tag stecken.

51. KW 2012

Schnäppchenjäger an den Wühltischen der Bildung:

Kein eigner Gedanke, kein eignes Leben!

50. KW 2012

Im Licht leuchtet nicht viel, das meiste wirft Schatten.

49. KW 2012

Niemand weiß vorher, was sich hinter den Türen des Lebens verbirgt. Es ist die Chance, die es zu ergreifen gilt.

48. KW 2012

Begriffsstutzigkeit erspart mir die Vorurteile anderer. 

47. KW 2012 

Leichtigkeit bedeutet losgelassen zu haben.

46. KW 2012

Besser als jeder Harvard Prof/zessor:

Auf den gesunden Menschenverstand kommt es an.

45. KW 2012

Wissenschaftler gehen durchs Nadelöhr, doch nur das Kamel wird erleuchtet.

44. KW 2012

Auf einem Ohr bin ich taub vom Getöse meiner Zeitgenossen, auf dem anderen höre ich dafür umso besser.

43. KW 2012

Der Unterschied zwischen Mensch und Tier ist der Grad an Selbsterkenntnis.

42. KW 2012

Etwas gar nicht zu begreifen, ist oft besser, als es so zu verstehen, wie die meisten dies tun.

41. KW 2012

Ora et labora? Oder: Wer arbeitet, ohne dabei sich selbst zu erkunden, beschäftigt sich nur.

40. KW 2012

Keine Wünsche zu haben und doch große Ziele zu verfolgen, ist wie Wäsche waschen ohne Wasser – aber selbst das gibt es …

39. KW 2012

Genialität ist der Mythos der Mittelmäßigkeit.

38. KW 2012

Für jemanden, der so langsam ist wie ich, kann Lichtgeschwindigkeit unmöglich das schnellste Phänomen im Universum sein.

37. KW 2012

Wenn wir woanders in Gedanken leben, wird unser Planet unbewohnbar.

36. KW 2012

Wenn der Mensch über seinen Schatten springt, ist die Sonne schon weiter gezogen.

35. KW 2012

Politiker und Manager dürften keine Fahrerlaubnis erhalten.

Sie sind zu kurzsichtig.

34. KW 2012

Geduld und Ausdauer kann man von anderen lernen,

die Wahrheit nur von sich selbst.

33. KW 2012

Der Atheist glaubt nur, an nichts zu glauben.